Haben Sie heute Morgen einen Becher Joghurt gegessen? Wenn ja, war auf dem Deckel wahrscheinlich ein Datum mit der Jahreszahl 2017 aufgedruckt. Das ist nicht besonders beeindruckend. Beeindruckend ist aber, dass wir mit jedem genannten Datum indirekt von der historischen Person Jesus sprechen. Wir leben im Jahr 2017 nach Jesus Christus. Dieser Mann scheint so aussergewöhnlich gewesen zu sein, dass man beschlossen hat, die Zeitrechnung nach ihm auszurichten. In unseren Breitengraden war es nie ein Thema, dies zu ändern.

Warum gerade er? Jesus gehörte nicht zu den Reichen und Mächtigen. Im Gegenteil: Er hatte nicht einmal ein eigenes Zuhause. Detailliert bezeugt sind nur seine Geburt und seine letzten drei Lebensjahre. Das ist nicht besonders viel, aber vieles dabei ist aussergewöhnlich. Seiner Mutter Maria erschien ein Engel, der ihr eine Schwangerschaft voraussagte, ohne dass sie mit einem Mann Sex hatte. Dass dieses Kind Gottes Sohn war, zeigte sich rund 30 Jahre später. Jesus machte Blinde sehend, heilte psychisch Kranke und holte sogar Tote ins Leben zurück. Er hatte keine Berührungsängste und zeigte sein Interesse und seine Liebe allen Menschen. Egal, ob sie verachtet oder geachtet waren. Jesus widerspiegelte mit seinem Leben den Charakter und das Wesen Gottes: Barmherzigkeit, Heiligkeit, Zuwendung.

Dass Jesus mehr war als ein Gutmensch, zeigte sich in seinem Tod. Obwohl vom damaligen römischen Statthalter als unschuldig bezeichnet, wurde er zum Tod am Kreuz verurteilt. Drei Tage später war das Grab leer – er war auferstanden. Es wird bezeugt, dass ihn danach noch über 500 Menschen gesehen haben. Jesus lebt!

Die Bibel sagt: «Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.» (Johannes 3,16).