Alt muss definitiv nicht schlecht sein. Die Räder unserer Autos und Velos sind rund. Genauso rund, wie die Räder bereits bei Fred Feuerstein waren. Was gut ist, kann alt sein. Was alt ist, kann gut sein.

Faszinierend an der Bibel ist, dass sich ihr Inhalt im Verlauf der Jahrtausende nicht verändert hat. Das belegen zum Beispiel die Funde in den Qumran-Höhlen von 1947. Dort entdeckte man eine über sieben Meter lange Rolle aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus mit fast dem gesamten Jesaja-Text aus dem Alten Testament. Bis dahin stammten die ältesten erhaltenen Bibel­­handschriften aus dem 10. Jahrhundert nach Christus. Das Erstaunliche ist, dass der Text der Qumran-Rolle bis auf wenige unbedeutende Unterschiede mit ihnen übereinstimmt. Ein Beweis dafür, wie sorgfältig die biblischen Schriften übertragen worden sind.

Doch auch wenn die Texte korrekt überliefert wurden: Sind sie auch relevant? Die Bibel sagt über sich selbst: «Alle Schrift ist von Gott eingegeben.» (2. Timotheus 3, 16) Sie geht davon aus, dass die Autoren von Gott inspiriert waren. Wie ein Dirigent sein Orchester führt, damit die Klänge von verschiedensten Musikern zur Harmonie gebracht werden, wurden auch die von verschiedenen Menschen geschriebenen Texte von Gottes Geist koordiniert. Nur so lässt sich erklären, dass sich über 3000 Prophezeiungen der Bibel erfüllt haben. Wir glauben, dass die Bibel eine Offenbarung Gottes ist, die zeigt, wie wir Menschen in Frieden mit Gott und unseren Mitmenschen leben können.

Nicht zuletzt gehören viele Texte des meistverkauften und in die meisten Sprachen übersetzten Buches zur Allgemeinbildung und zur Weltliteratur. Öffnen Sie wieder einmal die Bibel und lesen Sie z.B. «Der Herr ist mein Hirte» (Psalm 23), die Bergpredigt (Matthäus 5-7), die Geschichte des verlorenen Sohnes (Lukas 15,11-32) oder «Das Hohelied der Liebe» (1. Korinther 13,1-13). Es lohnt sich.